Von Anthony Maciejewski • Aktualisiert am 2. August 2025

Wer ist Shuji Yamaguchi?
Shuji Yamaguchi (山口修二) ist Japans herausragender Togishi – ein Spezialist, der von den größten Schmieden Sakai's geschmiedete Klingen schleift, poliert und veredelt. Seit über drei Jahrzehnten perfektioniert er den Hamaguri- (konvexen) Schliff, eine Geometrie, die laserartige Dünnheit mit Haltbarkeit verbindet. Seine hochglanzpolierten Fasen sehen nicht nur umwerfend aus; sie reduzieren den Widerstand und verleihen jedem Messer das begehrte Gefühl des „Durchschmelzens durch Lebensmittel“.
Der charakteristische konvexe Schliff erklärt
Im Gegensatz zu einem flachen V-Schliff verläuft das konvexe Profil von Yamaguchi-san sanft vom Rücken zur Schneide. Diese Krümmung drückt Lebensmittel von der Klingenbahn weg, verhindert Anhaften und unterstützt eine ultra-scharfe Spitze, die lange hält. Jede Fase wird von Hand auf einer Reihe von großen Wassersteinen und natürlichen Schleifsteinen gesetzt – keine Maschine kann seinen Instinkt für Stahl reproduzieren.
Exklusive Tokushu Knife Kollaborationen
Wir haben uns mit Shuji Yamaguchi zusammengetan, um ein Trio von Sammlermessern zu kreieren, die jeweils von einer lebenden Legende geschmiedet und in seiner Sakai-Werkstatt perfektioniert wurden.
1. Yoshikazu Tanaka × Yamaguchi — Blue #1 Damast Gyuto 210 mm
Tanaka-sans ätherische Blue #1 Damast-Rohlinge treffen auf Yamaguchis vollkonvexen Schliff in diesem limitierte 210 mm Gyuto. Erwarten Sie glasglatte Schubschneiden und ein faszinierendes Wellenmuster unter dem Spiegelglanz.
2. Yoshikazu Tanaka × Yamaguchi — Blue #1 Spiegelglanz Bunka
Für diejenigen, die Vielseitigkeit in der Mitte der Klinge bevorzugen, zeigt das Blue #1 Bunka 180 mm Yamaguchis unübertroffenen Spiegelglanz. Die Hamaguri-Fase gleitet durch Produkte, während die flache Spitze sich hervorragend für feine Gemüsearbeiten eignet.
3. Satoshi Nakagawa × Yamaguchi — White #2 Mizu Honyaki Gyuto 255 mm
Wassergehärtetes Honyaki ist der ultimative Schärfetest. In diesem 255 mm Gyuto bringt Yamaguchi den Hamon unter einem rauchglasähnlichen Polier hervor – ein Erbstück, das auf dem Brett singen soll.
Warum in ein Shuji Yamaguchi Messer investieren?
- Spitzenleistung: Rasiermesserschärfe plus konvexe Lebensmittelfreigabe bedeutet schnellere, sauberere Zubereitung.
- Sammelwert: Jedes Stück trägt die Handschrift zweier Meister – seines Schmieds und seines Schärfers.
- Zukünftiger Wert: Limitierte Auflagen bedeuten Knappheit; von Yamaguchi veredelte Messer steigen unter Enthusiasten oft im Wert.
Pflege- & Schärftipps
Pflegen Sie die von Yamaguchi geschliffenen Klingen, indem Sie auf seinem konvexen Schliff bleiben. Verwenden Sie einen mittelgroßen Schleifstein (ca. 1000er Körnung) mit leichtem Druck; heben Sie den Messerrücken an, bis Sie die natürliche Krümmung spüren, und ziehen Sie die Klinge dann über die gesamte Länge. Beenden Sie den Vorgang auf einem feinen Stein oder einem uchi-mono Naturschleifstein für den charakteristischen Schleier und die Bissigkeit.
Häufig gestellte Fragen
Ist Shuji Yamaguchi ein Schmied?
Nein – er ist ein Meister Togishi, der sich ausschließlich auf das Schleifen, Polieren und Veredeln von Klingen spezialisiert hat, die von anderen geschmiedet wurden.
Wie viele Messer vollendet er pro Jahr?
Schätzungen zufolge liegt seine Produktion unter 2.000 Messern pro Jahr. Angesichts der weltweiten Nachfrage ist jede Veröffentlichung schnell ausverkauft.
Kann ich ihm mein Messer zum Schärfen schicken?
Yamaguchi-san arbeitet direkt mit Herstellern und Händlern zusammen; er bietet keinen privaten Schleifservice an.